Innenminister Herrmann am Rednerpult
© Sammy Minkoff

Herrmann empfängt Neubürgerinnen und Neubürger in der Münchner Residenz

München, 8. Oktober 2019 (stmi). "Immer mehr Menschen treffen in Bayern die bewusste Entscheidung für unser Land." Das hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann beim Neubürgerempfang in München festgestellt.

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    Integrationsminister Joachim Herrmann empfängt Neubürgerinnen und Neubürger in der Münchner Residenz

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Bis zum Jahr 2015 waren die Einbürgerungszahlen über fünf Jahre hinweg mit rund 13.000 Personen auf ähnlichem Niveau. In den letzten drei Jahren sind sie auf mehr als 18.000 Personen gestiegen. Vorrangig kommen die neuen Staatsbürger aus der Europäischen Union, besonders aus Rumänien, Italien und Polen und seit Neuestem verstärkt aus dem Vereinigten Königreich. Hauptherkunftsland ist aber nach wie vor mit großem Abstand die Türkei, so Herrmann.

Der Innenminister nannte die Einbürgerung den Abschluss und Höhepunkt eines gelungenen Integrationsprozesses. Die Verleihung der Staatsbürgerschaft sei das höchste Gut, das der Staat nach diesem Integrationsprozess vergeben könne. Herrmann forderte die Neubürgerinnen und -bürger dazu auf, alle Möglichkeiten der Teilhabe am öffentlichen Leben, vor allem auch an der demokratischen Willensbildung zu nutzen. "Tragen Sie dazu bei, unser Land weiterzuentwickeln. Engagieren Sie sich für ein lebenswertes Umfeld und eine gute Zukunft ihrer neuen Heimat. Wir brauchen Leute wie Sie. Lassen Sie uns gemeinsam anpacken und die bayerische Erfolgsgeschichte fortschreiben."

Für Herrmann ist die Einbürgerung nicht nur ein formaler Akt: "Mit Ihrem Entschluss zeigen Sie, dass Sie sich bei uns wohlfühlen, dass Sie hier gerne leben, dass Sie heimisch geworden sind und sich auf Deutschland und den Freistaat eingelassen haben – kurzum, dass Sie Teil unserer deutschen Gesellschaft sein wollen".