Herrmann zu Gast bei österreichischer Bundesinnenministerin

Wien, 29. April 2015 (stmi). Innenminister Joachim Herrmann war zu Gast bei der österreichischen Innenministerin Johanna Mikl-Leitner.

Innenminister Joachim Herrmann trifft die österreichische Innenministerin Johanna Mikl-Leitner
© Österreichisches Bundesministerium für Inneres

Besprochen wurden die Details der intensiven polizeilichen Zusammenarbeit und der umfangreichen gegenseitigen Unterstützung bei den Einsätzen rund um den G7-Gipfel auf Schloss Elmau am 7./8. Juni 2015 und das zeitlich unmittelbar folgende Bilderbergtreffen im tirolerischen Telfs. Herrmann: "Die Zusammenarbeit mit unseren österreichischen Nachbarn gestaltet sich überaus konstruktiv. Nach den positiven gemeinsamen Einsätzen während der Fußball-WM 2006 oder bei der EM 2008 in Österreich und der Schweiz können wir für die anstehenden Gipfeltreffen auf unseren Erfahrungen aufbauen." Die gegenseitige Unterstützung reicht vom Einsatz von Polizeihundertschaften über den Austausch von Verbindungsbeamten bis hin zum Einsatz von Interventionsteams.

Kontrollen in Österreich

Innenministerin Mikl-Leitner: "In Österreich werden etwa 2.100 Polizistinnen und Polizisten den Einsatz unterstützen. Etwa 4.000 deutsche Einsatzkräfte werden zudem in Österreich nächtigen." Herrmann dankte seiner österreichischen Amtskollegin für die Bereitschaft der österreichischen Polizei in diesem Rahmen entsprechende Kontrollen durchzuführen, um rechtzeitig gewaltbereite Gipfelgegner aus dem Ausland bei der Anreise zum G7-Treffen zu erkennen. Herrmann und Mikl-Leitner waren sich einig: "Wir wollen das Auftreten gewaltbereiter Chaoten schon im Vorfeld unterbinden."

Gemeinsam gegen Einbruchskriminalität

Beim heutigen Arbeitsbesuch wurden darüber hinaus die gemeinsamen Herausforderungen im Kampf gegen die Einbruchskriminalität besprochen. Innenminister Herrmann. "Ich freue mich sehr, dass Kollegin Mikl-Leitner im Rahmen der 'Donaustrategie' die Schlagzahl im Kampf gegen die Einbruchskriminalität weiter erhöhen will." Mikl-Leitner: "Wir haben es hier mit den gleichen Tätergruppen zu tun, daher ist es mehr als sinnvoll, auch gemeinsam gegen diese kriminellen Banden vorzugehen. Dementsprechend werden wir die bayerisch-österreichischen Operationen gegen die grenzüberschreitende Kriminalität weiter verstärken."