Sportminister Herrmann im Gespräch mit Bayerischem Skiverband

München, 07. Januar 2014 (stmi). Der bayerische Innen- und Sportminister Joachim Herrmann hat heute die Präsidentin des Bayerischen Skiverbandes, Miriam Vogt zu einem Antrittsbesuch in München empfangen. Sie wurde begleitet vom Vizepräsidenten Manfred Baldauf und dem Geschäftsführer Klaus Rambach. Im Zuge der Regierungsbildung im Oktober vergangenen Jahres hat das Innenressort zusätzliche Aufgaben erhalten und ist seither auch für alle Fragen der Verkehrspolitik sowie den Sport zuständig.

Auftaktspringen der Vierschanzentournee am 29. Dezember 2013 in Oberstdorf: Sportminister Joachim Herrmann
© Ralf Lienert Allgäuer Anzeigeblatt

Als Gesprächspunkte auf der Agenda standen die Entwicklung des Nachwuchsleistungssports und das Thema Schule und Sport sowie die duale Ausbildung. Um Bayern im Wintersport weiterhin mit vielen Medaillen an der Weltspitze zu halten, ist eine hohe Qualität in der Nachwuchsarbeit die Voraussetzung. Qualifizierte Trainer und damit eine optimale Sportlerbetreuung sind ein Muss. Sportminister Joachim Herrmann sichert die Unterstützung des Freistaats Bayern zu.

Ebenso sieht Herrmann die Notwendigkeit, zukünftig Stellen für Sportler und Trainer in Bayerischen Unternehmen zu schaffen. Eine Ausbildung in Verbindung mit dem Nachwuchsleistungssport muss mit Unterstützung des Unternehmens möglich sein. Dies gilt ebenso für ein duales Studium an Universitäten und Hochschulen, das auf die Bedürfnisse der Sportler abgestimmt ist. Seitens des Bayerischen Skiverbandes werden die ersten Personen definiert, um dieses Pilotprojekt zu starten.

Eine große Affinität zum Sport zeigte der neue Sportminister bereits bei der Vierschanzentournee in Oberstdorf, wo er die Erfolge der Bayerischen Skisportler im Outfit des BSV bejubeln konnte.