Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität

Schwandorf, 3. Januar 2014 (stmi). 2014 legt die Bayerische Polizei einen besonderen Arbeitsschwerpunkt auf die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität. Hintergrund sind aktuelle Kriminalitätsentwicklungen. Beispielsweise überschwemmt die hochgefährliche Droge Crystal mittlerweile regelrecht den Rauschgiftmarkt. Auch beim Wohnungseinbruch gab es in den letzten Jahren deutliche Steigerungsraten.

Koordinatorenwechsel im Gemeinsamen Zentrum der Polizei- und Zollzusammenarbeit in Schwandorf am 3. Januar 2014: Polizeioberrat Johann Kröninger von der Bundespolizei, Staatsminister Joachim Herrmann und Polizeirat Josef Eckl von der Bayerischen Polizei (v.l.n.r.)
© Polizeipräsidium Oberpfalz

Staatsminister Joachim Herrmann machte heute deutlich: "Wir werden alles dafür tun, um auch grenzüberschreitende Kriminelle und Schleuserbanden schnell hinter Gitter zu bringen."

Zu den wichtigsten Maßnahmen gehört die Verstärkung der Schleierfahndung auf überörtlichen Straßen und vor allem in Ostbayern. Die Kontrollen werden von der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt. Auch werden Geräte zur automatischen Kennzeichenerkennung eingesetzt, um beispielsweise gestohlene Fahrzeuge schnell aufzugreifen, bevor sie ins Ausland verschoben werden.

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Maßnahmen können Sie unserer heutigen Pressemitteilung entnehmen.

Gemeinsames Zentrum der Polizei- und Zollzusammenarbeit

Eine große Rolle bei der Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität spielt das bewährte Gemeinsame Zentrum der Polizei- und Zollzusammenarbeit in Petrovice-Schwandorf. Das gemeinsame Zentrum unterstützt die Sicherheitsbehörden beispielsweise bei Halteranfragen, bei kriminalpolizeilichen Ermittlungsersuchen und in Rechtshilfefällen der Justiz.

Turnusmäßig wechselt im Gemeinsamen Zentrum mit insgesamt 101 deutschen und tschechischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern alle zwei Jahre der Koordinator auf deutscher Seite. Staatsminister Joachim Herrmann hat heute Polizeirat Josef Eckl von der Bayerischen Polizei als neuen Koordinator für die Arbeitsstelle Schwandorf ins Amt eingeführt. Eckl war bislang stellvertretender Koordinator und übernimmt die Führungsaufgabe von Polizeioberrat Johann Kröninger von der Bundespolizei. "Mit seiner großen Einsatzerfahrung unter anderem beim Unterstützungskommando und bei der Grenzpolizei bringt Polizeirat Eckl die besten Voraussetzungen für dieses wichtige Amt mit", ist Herrmann überzeugt.