Wohnungsbau Ausblick 2014

München, 27. Dezember 2013 (stmi). Innenminister Joachim Herrmann informierte darüber, was der Freistaat Bayern 2014 dazu beitragen möchte um den Wohnungsbau zu fördern.

Bayerisches Wohnungsbauprogramm: Ersatzneubau einer Wohnanlage in der Dientzenhoferstraße in München
© Ingrid Scheffler, München

Anders als andere Länder investiert der Freistaat Bayern nach wie vor kräftig in den Wohnungsbau.

So konnten 2013 bislang Förderanträge für 4.382 Wohnungen bewilligt werden. Das bedeutet im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eine Steigerung um 35 Prozent. Die Zahl der geförderten Sozialmietwohnungen hat sich sogar um mehr als drei Viertel erhöht.

 

Bezahlbarer Wohnraum

Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum ist nach wie vor ungebrochen hoch. Auf der anderen Seite ist trotz gestiegener Mieten die Zahl der Wohngeldempfänger seit 2009 um über ein Drittel zurückgegangen. "Der Bundeskoalitionsvertrag gibt dazu einen ganz klaren Handlungsauftrag für Leistungsverbesserungen. Den gilt es nun rasch umzusetzen. 2014 wollen wir beim Wohnungsbau durchstarten! Wir brauchen noch mehr bezahlbaren Wohnraum und mehr Geld zum Wohnen!“, betont Bayerns Innen- und Bauminister Joachim Herrmann.

Als Beitrag dazu plane der Freistaat 2014 seine Wohnraumfördermittel nochmals um 60 Millionen Euro zu erhöhen. Mit Fördermitteln in Höhe von insgesamt 287,5 Millionen Euro könnten dann circa 6.000 neue Wohnungen entstehen, davon 1.000 neue Wohnplätze für Studenten.

Wohnraumförderung 2008 bis 2013

Rückblickend teilte Herrmann mit, dass der Freistaat in den Jahren 2008 bis einschließlich 2012 mit über einer Milliarde Euro knapp 25.000 Wohnungen und Heimplätze staatlich gefördert habe. Allein 2013 seien nach aktuellem Stand über 4.300 Wohnungen gefördert worden, gut ein Drittel mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.